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Die TU Braunschweig

Geschichte

Unsere Alma Mater hat schon so manche Zöglinge hervorgebracht, angefangen hat es 1745. Herzog Carl I. von Braunschweig gründet mit Unterstützung von Abt Jerusalem das „Collegium Carolinum“, die Wurzel unserer TU. Ein Schwerpunkt der Lehre bilden schon damals die mathematisch-technischen Fächer. Die Bandbreite der Fachgebiete wird mit den Jahren erweitert, so daß bis 1835 ein Ausbau zu einer Polytechnischen Hochschule mit „humanistischen, merkantilistischen und technischen Abteilungen“ erfolgen kann. Im Jahre 1877 erfolgt der Umzug in den Neubau in der Pockelsstraße, eine Gebäude, welches uns heute als „Altgebäude“ geläufig ist. Ein Jahr später wird die Lehranstalt in „Herzogliche Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina“ umbenannt. Seit 1909 dürfen auch Frauen an der TH studieren, ein Umstand der sich laut Klagen einiger Maschbauer noch nicht weit genug herumgesprochen hat. Die NS-Zeit beginnt mit der Gleichschaltung und großem Verlust an Lehrpersonal der Hochschule und endet in einer großflächigen Zerstörung der TH, aber schon 1945 wird der Vorlesungsbetrieb wieder aufgenommen. Nach Gründung einer Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften folgt 1968 die Umbenennung der TH in Technische Universität. 1995 feiert die TU ihr 250-jähriges Jubiläum und sich selbst als älteste Technische Universität Deutschlands. Seit 2001 gibt es an der TU in Braunschweig ein Mechatronikzentrum, sowie ein Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungsflughafen. 2006 fand an der TU Braunschweig die Gründung von "TU9" statt, ein Zusammenschluss der führenden, deutschen Technischen Universitäten. Auch 2009, bei der Gründung der NTH, der "Niedersächsischen Technischen Hochschule" war die TU Braunschweig ganz vorne mit dabei.

Die TU in Zahlen

Heute ist die Technische Universität die Alma Mater für 14.000 Studenten und über 2.600 Mitarbeiter. 110 Institute und Seminare gliedern sich in die 10 Fachbereiche:

  • Mathematik und Informatik
  • Physik und Geowissenschaften
  • Chemie und Pharmazie
  • Biowissenschaften und Psychologie
  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Geistes- und Erziehungswissenschaften
  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Herausgehobene Aktivitäten der TU

Das Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik der TU ist einer der großen Akteure am Forschungsflughafen Braunschweig. Dieses gilt mittlerweile als eines der weltweit bedeutendsten Kompetenzzentren rund um das Fliegen. Die TU Braunschweig arbeitet dabei eng mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen.

Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) werden in einem hochmodernen Versuchslabor der TU in Salzgitter-Hallendorf vom Institut für EMV vorangetrieben.

Das Institut für Mikrotechnik betreibt ein Reinraumlabor mit modernsten Fertigungsanlagen. Dort werden High-Tech-Anwendungen der Mikrosystemtechnik realisiert, von kleinsten mechanischen Sensoren bis zu briefmarkengroßen komplexen chemischen Analysensystemen

Das Kalibrierlabor des Instituts für Geophysik und Meteorologie, in dem Magnetometer zur Vermessung des Erdmagnetfeldes und interplanetarer Felder „geeicht“ werden, ist international das modernste seiner Art. Hier wurden die Magnetometer der Sonnensonde HELIOS und der Kometensonde GIOTTO kalibriert.

Der 400 Meter lange weltgrößte Wellenkanal des Forschungszentrums Küste, eine Einrichtung der Universitäten Braunschweig und Hannover, kann bis zu vier Meter hohe Wellen erzeugen. Die Ergebnisse dienen dem Küstenschutz.

Das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) ist ein interdisziplinäres Zentrum der Technischen Universität Braunschweig. Das NFF verfügt über zwei Standorte am MobileLifeCampus in Wolfsburg in Kooperation mit der Volkswagen AG sowie am Forschungsflughafen Braunschweig.  Damit gilt die Forschungsregion Braunschweig als Spitzenstandort in der fahrzeugtechnischen Forschung mit internationaler Sichtbarkeit.
Die Bundesregierung hat im April 2012 entschieden, dass die metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg im Rahmen des Programms „Schaufenster Elektromobilität“ gefördert wird. Mit dabei das NFF.

Forschung in Braunschweig

Braunschweig verfügt über eine der größten »Wissenschaftlerdichten« in der Bundesrepublik, die an einer Vielzahl von Forschungsanstalten tätig sind. Neben der Carolo-Wilhelmina, der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig und der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel sind wichtige außeruniversitäre Forschungsinstitutionen in Braunschweig zu finden, darunter:
das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das Julius Kühn-Institut (JKI), das Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI), die Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ), die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Fraunhofer-Institut für Holzforschung – Wilhelm-Klauditz-Institut (WKI), das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST), das Clausthaler Umwelttechnik-Institut (CUTEC), das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI), die Herzog August Bibliothek (HAB) in Wolfenbüttel, das Braunschweigische Landesmuseum (BLM), das Herzog Anton Ulrich-Museum (HAUM) und die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (BWG).
Die starke Stellung der Stadt Braunschweig in diesen, vielen Bereichen zeigt sich deutlich:
Braunschweig war 2007 "Stadt der Wissenschaft 2007".
Aktualisiert 30.04.2012
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